Wassermelonen sind ein erfrischender Durstlöscher für den Sommer

Wassermelone – ein erfrischender Durstlöscher

Sie stammt ursprünglich aus Afrika, hat aber schnell in der ganzen Welt Liebhaber gefunden.
In den Trockengebieten in der Kalahari und anderen Gebieten Afrikas war sie viele Jahrhunderte über eine wichtige Flüssigkeitsquelle.
Die Frucht wächst an einer Rankpflanze, die bis zu 10 Meter lang werden kann.
Ihre Schale ist dunkelgrün oder auch in hellen und dunklen Grüntönen unordentlich gestreift. Man bekommt sie im Handel mit einem Durchmesser von 20 bis 60 cm in runder oder länglicher Form.

Wassermelonen als erfischender Durstlöscher im Sommer best food ever

Auch würfelförmige Wassermelonen werden zum Spaß in Japan verkauft.
Ihr Inneres ist meistens kräftig rot. Das kommt von dem roten Farbstoff Lypocin, der zu den Antioxidantien zählt, die wiederum eine große Bedeutung als Radikalfänger haben. Typisch sind auch die schwarzen Kerne, die in der Mitte zahlreich angeordnet sind.
Schon beim Aufschneiden fließt der Saft heraus. Das ist auch kein Wunder, denn die Frucht besteht zu 95,8 % aus Wasser. Sie enthält 3,3% Kohlenhydrate und je 0,2% Fasern, Protein und Fett, ferner 0,3% Mineralstoffe sowie die Vitamine A und C.

Sortenvielfalt

Da kultivierte Wassermelonen bis zu 100 kg schwer werden können, kommen sie meist in „Kühlschrank-Sorten“, die um 1 kg wiegen und bequem in den Kühlschrank passen. Eine dieser kleinen Sorten ist „Sugar Baby“, hat dunkelgrüne, kugelige Früchte und ist seit 1956 auf dem Markt.
Weit verbreitet in Afrika und Asien sind die in den USA gezüchteten Sorten wie „Charleston Grey“ und „Crimson Sweet“. Typische afrikanische Sorten sind „Accra“, „Anokye“ und „Volta“. Indische Sorten erkennt man an den Namen „Arka Jyoti“ und „Tarmuj“.
Obwohl das Fruchtfleisch überwiegend rot ist, gibt es jedoch auch grüne, orangefarbene, gelbe und weiße Sorten sowie Landrassen mit schwarzen, braunen, roten, grünen bis hin zu weißen Kernen.

Spezialitäten aus Wassermelonen

In der Sowjetunion wird der Saft der Früchte zu Alkohol vergoren oder zu einem süßen Sirup verkocht.
In Indien werden die schwarzen Kerne gemahlen, mit denen dann Brot gebacken wird.
Geröstet gegessen werden die Samen im Nahen und Mittleren Osten.
In China wurden für den Zweck der Samennutzung extra große Samen gezüchtet. Daraus wird das Wassermelonenkernöl, das Ootangaöl heißt, gewonnen. Es wird hauptsächlich als Kosmetikzusatz und ab und zu auch als Salatöl oder Lampenöl genutzt.
Haben Sie schon einmal gegrillte Melone gegessen? Dazu die Melone in Schiffchen schneiden, diese mit etwas zerlassener Butter bestreichen und in einer Zucker-Zimt-Mischung wälzen. Dann von beiden Seiten 5 Minuten grillen. Dazu schmeckt Vanilleeis ganz prima. Guten Appetit!

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