Fast Food

Was gibt es zu wissen über Fast Food, die großen Vertreter Mc Donald’s und KFC oder auch die kleinen Burger-Profis wie Otto’s Burger in Hamburg?

Heute bleibt die Küche kalt …

Fast Food, abfällig auch Junkfood (ungesundes Essen) genannt, ist heute eine beliebte Ernährungsform. In der heutigen schnelllebigen Zeit nimmt man sich ungern Zeit für ein aufwändiges Menü. Der Terminplan ist voll, der Magen knurrt und schnell muss etwas Essbares her. Da ist der Gang zu den Fastfoodketten oder zum Imbiss nah oder ein Lieferservice wird angerufen. So spart man sich den zeitraubenden Einkauf und die Zubereitung und muss sich keine Gedanken über den Speiseplan machen. Auch das Tischdecken entfällt in den meisten Fällen, da gleich aus der Verpackung gegessen wird, oft auch im Gehen oder Stehen. Um den leidigen Abwasch muss man sich dann auch nicht kümmern.

Aber gesund sieht anders aus

Der viel zitierte „American Way of Live“ ist aber nicht die gesündeste Ernährung, wie man an den vielen übergewichtigen Amerikanern erkennen kann. Imbissketten haben dort Filialen direkt in den Schulen eröffnet. Aufgrund der epidemieartigen Zunahme von Übergewicht, insbesondere bei Jugendlichen, wurden drei Gesetze erlassen, die den Schulen strenge Ernährungsvorschriften auferlegen und vor allem süße Getränke sowie kalorienreiche Snacks verbieten.
Meist sind diese Gerichte viel salzig oder zu süß, mit zuviel Mehl und Zucker versetzt, zu fett (die Fette dazu noch gehärtet und ungesund, weil sie reizbar, ungeduldig und aggressiv machen), ohne nennenswerte Vitamine und durch die Zubereitung in Fritteusen kalorienreicher als sie sein müssten. Außerdem mehren sich Allergien durch Nahrungsmittelzusätze wie Konservierungsmittel, die das Immunsystem irritieren und dadurch Heuschnupfen, Asthma und Hautekzeme begünstigen..

Waren es früher die „Hamburger“ in Amerika, die „fish and chips“ in England und die „Currywurst“ bei uns, so haben wir heute ein ganzes Arsenal an Menüs zur Auswahl. Ob es das schnelle Gericht an der Dönerbude, die Pizza to Go, belegte Sandwiches, Asiamenüs oder Pommes sind, eines haben alle gemeinsam. Kaum bezahlt, sind sie auch schon verzehrbereit.
Da aber auch die Seele über unser Körpergefühl bestimmt und es ein ganz anderes Erlebnis bietet, an einem schön gedeckten Tisch vollwertige, vitaminreiche und liebevoll geplante und zubereitete Speisen zu verzehren, wird diese bei dem „Biss im Vorbeigehen“ vernachlässigt.
So rebelliert oft der Körper und reagiert mit Sodbrennen oder Blähbauch auf diese lieblos heruntergeschlungenen Snacks.
Dazu kommt das viele Einweggeschirr, dass unsere Umwelt stark belastet, da es meist aus Kunststoff, Aluminium oder nicht recyclingfähigen Kartons besteht.

Es geht doch auch genussvoll

Italien war das Land, dass sich nicht von Fast-Food-Ketten überschwemmen lassen wollte und eine Gegenbewegung entstehen ließ, die Slow-Food heißt. Der Name steht für genussvolles, bewusstes und regionales Essen. Diese Esskultur hat sich schon in vielen anderen Ländern etabliert, auch hier in Deutschland.
Wer nun trotzdem nicht auf den schnellen Snack verzichten möchte, der sollte zu Sushi greifen. Es ist das gesündeste und kalorienärmste Fast Food.

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