Bier

Bier ist in Deutschland ein enorm beliebtes Getränk. All‘ die verschiedenen Brauarten wie Pils, Weizen oder Dunkelbier lassen Geschmacksvariationen entstehen, die für nahezu jeden Konsumenten das Richtige beinhalten. In Deutschland gibt es neben den großen Brauereien wie der Berliner-Kindl-Schultheiss-Brauerei und der Holsten-Brauerei, auch viele kleinere Brauereien. Eine Überischt zu den deutschen Brauerein sind hier zu finden.

Bier auf Wein, das lass sein! Wein auf Bier, das rat ich Dir …

Aber es kommt gar nicht auf die Reihenfolge, sondern auf die Menge an. In Billigprodukten von Wein, Bier und Spirituosen stecken unter anderem Fuselalkohole und Aldehyde. Und die machen Kopfschmerzen. Je mehr man davon trinkt, desto heftiger sind diese. Einen ähnlichen Effekt haben bei einigen Menschen aber auch andere Gärungsprodukte oder Zusätze in Weinen, wie Schwefeldioxid oder Histamin.
Ein Kater kommt wohl vom Flüssigkeitsentzug durch zu viel Alkohol und den damit verbundenen Störungen im Salz- und Wasserhaushalt. Viel Glukose braucht der Körper, um den Alkohol abzubauen.Die ist auch für das Gehirn ein wichtiger Energiespender. Wird zu viel Glukose in der Leber für den Alkoholabbau verwendet, kann das Gehirn unterzuckern. Kopfschmerzen und Stimmungsschwankungen sowie Müdigkeit sind unter anderem die Folge.
Übrigens: Der Trinkspruch hat seinen Ursprung wahrscheinlich im Mittelalter. Die Arbeiterklasse trank Bier, Wein hingegen trank nur die Oberschicht. Bei „Wein auf Bier“ sah man den sozialen Aufstieg. Bei „Bier auf Wein“ dagegen war der Abstieg symbolisiert.

Wissenswertes über die Bierherstellung

Bier enthält Alkohol und Kohlensäure. Es wird aus Wasser, Malz und meistens Hopfen gewonnen.
Auch Getreide, Früchte, Kräuter oder Gewürze gehören zu den möglichen Zutaten. Damit die alkoholische Gärung von Stärke und Zucker aus dem Malz in Gang kommt, werden Zuckerhefen zugesetzt. Selten kommen auch Milchsäurebakterien hinzu.
Der Alkoholgehalt liegt im Schnitt bei 4,5 % und 6 % bei den meisten Biersorten.
Alkoholfreie Biere werden durch Abbruch der Gärung spezieller Würzen oder aus normalen Bieren erzeugt, denen der Alkohol entzogen wird.
Für Weine wird immer Fruchtzucker oder Honig zur Gärung benutzt. Beim Bier ist der Ausgangsstoff für die Gärung immer Stärke (aus Getreiden) oder durch Mälzen. Das ist ein ein kontrollierter Keimvorgang, bei dem im Korn Enzyme aktiviert werden, die später die Stärke zum Bierbrauen beitragen.
Der eigentliche Brauprozess beginnt mit dem Maischen. In 60° warmes Wasser kommt das geschrotete Malz. Dann wird unter Hitzezufuhr gerührt, bis das Gemisch 75° erwärmt ist. Bei verschiedenen Temperaturen wird der Malz durch Enzyme in Malzzucker umgesetzt. Eine Jodprobe zeigt, ob das Getränk vollständig verzuckert ist. Dann kommt die Maische in den sogenannten Läuterbottich. Die ausgelauchten Rückstände des Malzes und der flüssige Teil der Maische (Würze) werden voneinander getrennt. Durch Spülungen mit heißem Wasser, wird die Würze aus den Rückständen gespült und anschließend mit Hopfen in einer Kochpfanne gekocht. Nun wird der Sud in einem Whirlpool durch einen Filter gepumpt, um Schwebstoffe und das geronnene Eiweiß von der Flüssigkeit zu trennen. Danach wird die Flüssigkeit auf die optimale Gärtemperatur herunter gekühlt und eine passende Hefekultur zugesetzt. Dabei unterscheidet man obergärige Hefesorten, die bei Temperaturen von 18° bis 24° C vergären und untergärige, die das schon bei 8° C bis 14° C schaffen. Die in der Würze gelösten Zucker werden durch die Hefe zu Ethanol und Kohlendioxid und bleibt zum Teil im fertigen Bier unter Druck als Kohlensäure enthalten. Die Hauptgärung dauert etwa eine Woche, dann muss das Jungbier noch vier bis sechs Wochen nachgären und lagern. Das reife Bier wird oft nochmals gefiltert, bis es schließlich in Flaschen, Dosen oder Fässer abgefüllt wird.

 

Bier Best Food Ever

„Bier-im-supermarkt-rr“ von Marcela (talk) – -. Lizenziert unter GFDL 1.2 über Wikimedia Commons – http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bier-im-supermarkt-rr.jpg#/media/File:Bier-im-supermarkt-rr.jpg

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